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Mord im Pfarrhaus

Super komischer Film, den man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man dem britischen Humor irgendetwas abgewinnen kann.
Die Familie eines Pfarrers (ich hab mich ständig gefragt, warum der verheiratet ist, bis mir aufgegangen ist, dass er ja auf der Insel und somit anglikanisch ist) (Rowan Atkinson), der irgendwie üherabeitet ist und nicht so wirklich mitbekommt, was um ihn her geschieht, bekommt ein neues Hausmädchen. Ich glaub, das ist die Frau, die Urgoßmutter Wendy in Hook gespielt hat. Dass die Frau überhaupt noch lebt, ist ein Wunder. Nja, auf jeden Fall hat diese nette alte Lady nicht mehr alle Tassen im Schrank. Killt nämlich jeden, der ihr irgendwie im Weg ist und versteht nicht, was daran falsch sein soll. Fängt damit an, dass sie den Hund erschlägt, der die Frau des Pfarrers die ganze Nacht wach hält und dann später die Fahrräder der Jungen sabotiert, die den Sohn der Familie ärgern. Die dann natürlich stürzen. Der Junge rennt ganz aufgeregt nach Hause und schreit: Billy Martens ist tot! Billy Martens ist tot!
Als die Mutter ganz entsetzt die Haushälterin fragt, ob das stimme bekommt sie die Antwort: Ich glaube, er ist nur bewusstlos, aber sagen Sie's Peety nicht, er freut sich so.
Nebenbei hilft sie der Ehe der Pfarrleute wieder auf die Sprünge etc pp.



Inside Man

Ein Film, den man nicht unbedingt gesehen haben muss, der aber ganz witzig ist und den man auch trotz der Überlänge gut übersteht. Allerdings hätte ich äusserst ungern 8 Euro dafür ausgegeben. Ein Hoch auf den Kinotag.
Also, worum gehts? Ein paar Kerle + eine Frau überfallen eine Bank, legen die Kameras flach, nehmen in der Bank ein paar Geiseln. Nichts sonderlich ungewöhnliches. Gibt dann noch son Typ von der Polizei, einen Verhandlungsprofi, der das ganz locker sieht. Bald nicht mehr, weil die Bankräuber dem ziemlich auf der Nase rumtanzen. Haha.
Der Kerl, dem die Bank gehört, verhält sich merkwürdig und engagiert dann eine Frau, die für Diskretion sorgen soll, weil es etwas gibt, das niemand erfahren soll. ((Spoiler in gewisser Weise) Entschuldigung, aber wer unter uns denkt sich nicht bereits in diesem Moment: Oh, der Kerl war mal Nazi? Wer? Für wen war das irgendeine Überraschung?)
Die Männer in der Bank wissen darüber scheinends schon Bescheid und machen allen möglichen Schwachsinn, aus dem man noch nicht wirklich schlau wird. Zumindest die Polizisten werdens nicht. Im Endeffekt nervt die Frau nur unsern netten Profiler vom Anfang.
Und am Ende sind alle ganz überrascht von dem, was sich die Räuber da so ausgedacht haben. Ich wars nicht. Es wird so getan, als wären alle in diesem Film total super intelligent, aber mir sind sie relativ dämlich vorgekommen. Gut, ist allerdings auch Geschmackssache.



V wie Vendetta

Meiner Meinung nach ein absolut genialer Film. Die nahe Zukunft (2030? so was in der Art) und England unter faschistischem Regime. Eevy (Natalie Portman), die in einem Fernsehsender arbeitet, ignoriert die Ausgangssperre und wird dabei von Fingermännern (Polizisten) erwischt. Gerettet wird sie von einem Mann, dessen Gesicht hinter einer Maske versteckt ist. Auf die Frage, wer er ist, antwortet er mit einem enthusiastisch vorgetragenen Monolog, der aber eigentlich nichts aussagt, außer "Ich bin der Rächer" oder etwas in der Art und damit endet, das er ein V in ein Plakat ritzt. Very Zorro.
Eevy: Sind Sie...so eine Art Verrückter?
V: Ja, das kann man so sagen.
Nunja. V stürmt den Fernsehsender und sorgt dafür, dass eine Ansprache von ihm im ganzen Land zu sehen ist. Er ruft das Volk dazu auf, sich gegen das zu wehren, was sie selbst geschaffen haben und erinnert an den 5 November von vor über 400 Jahren, als ein Mann das Parlament in die Luft jagen wollte. V will, dass die Menschen in einer Jahr, wieder am 5 November, zum Trafalgar Square kommen, wo er das Parlament in die Luft jagen wird. Remember, remember the fifth of November...
Natürlich gibt es genug Menschen, die das verhindern wollen. Allen voran ein Inspector, der nach und nach herausfindet, was es mit V auf sich hat. Und auch Eevy bekommt einige Probleme, denn in ihr sieht die Regierung die Komplizin Vs.

Der Film ist durchweg spannend, regt zum Nachdenken an und dank V, der den ganzen Film hindurch seine Maske aufbehält, gibt es auch einiges zum Lachen. Absolute Empfehlung meinerseits. ^^



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